Pay-per-Use macht KMU konkurrenzfähig

Dank nutzungsabhängiger Pay-per-Use-Modelle können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine ähnliche IT-Infrastruktur aufbauen wie größere Wettbewerber. Damit werden KMU technologisch schneller, agiler und vor allem konkurrenzfähig.

Früher mussten Unternehmen große personelle, zeitliche und vor allem finanzielle Ressourcen aufwenden, um Test-, Entwicklungs- und Qualitätssicherungsumgebungen zu betreiben. Heute können benötigte Dienstleistungen einfach und unabhängig vom eigenen Rechenzentrum hinzugekauft werden. Unabhängig vom Bedarf zahlen Unternehmen nur das, was sie nutzen, und auch nur, wenn sie es nutzen. Dabei müssen sie in der Regel nur eine minimale Anfangsinvestition tätigen, tragen ein sehr geringes Risiko und agieren ohne langfristige Vertragsbindung. Die Option, Kapazitäten auf Pay-per-Use-Basis fast von Null auf 100 hochzufahren und genauso schnell wieder reduzieren zu können, macht kleine und mittlere Unternehmen agiler. Sie haben die Chance, modernste IT-Anwendungen und -Hardware zu nutzen, können sich mit neuen Ideen schneller am Markt behaupten – oder sogar an die Spitze katapultieren.

Risikoscheu ablegen

Statt sich das Scheitern einer Idee einzugestehen, investieren Unternehmen bisher viel zu häufig Geld in Projekte mit geringen Erfolgsaussichten. Eine solche escalation of commitment ist heute nicht mehr nötig: Scheitern ist erlaubt, weil Entwicklungen dank neuer IT-Dienstleistungen schneller und günstiger vorangetrieben werden können. Das sorgt ebenso dafür, dass die Entscheider ihre Risikoscheu, die Innovationsansätze oftmals schon im Keim erstickte, ablegen. Aufgrund der niedrigen Investitionssummen können Projekte problemlos angepasst oder auch eingestellt werden, wenn sie misslingen. Genauso schnell können andersherum die Kapazitäten ausgeweitet werden, wenn das Produkt Erfolg hat.

Sukzessive Integration

Dabei ist aber allein der Umstieg auf moderne Lösungen kein Erfolgsgarant. Nicht alle Strukturen und Prozesse lassen sich über as-a-Service-Modelle abwickeln. Die bestehende IT-Infrastruktur muss vielmehr sukzessive ersetzt oder sinnvoll ergänzt werden. CIOs sollten Arbeitsbelastungen und die Anforderungen der verschiedenen Betriebsbereiche analysieren und das eigene Unternehmen auf Cloud-Readiness überprüfen – auch um der stetig steigenden Zahl von mobilen Zugriffen auf die firmeneigenen Netzwerke und der zunehmenden Globalisierung gerecht zu werden. Unternehmensdaten und -prozesse müssen bewertet und klassifiziert werden. Vor einem Umstieg muss geklärt werden, wo neue IT-Anwendungen monetären und fachlichen Nutzen bringen.

Datensicherheit im Fokus

Genauso wichtig ist es, dass die Unternehmen ihre Compliance-Richtlinien und die Anforderungen an den Datenschutz im Blick behalten. Bei der Nutzung von IT-Services und -Dienstleistungen müssen rechtliche Fragen – ­etwa nach den zugrunde liegenden Sicherheitsvorkehrungen und der Datenhoheit – immer mitgedacht werden. Gerade bei Testumgebungen und in jungen Unternehmen mit schwankenden finanziellen Ressourcen sollte klar sein, dass es möglicherweise nötig werden könnte, sich auch aus einem verbrauchsabhängigen Vertrag zurückzuziehen. Es ist deshalb sinnvoll, von vorne herein zu klären, wie und ob es möglich ist, Daten aus der Cloud zurück zu ziehen und auf dem Server des Providers zu löschen. Bei eingehender Prüfung und gewissenhafter Planung sollte dies aber nicht zum Problem und damit zum Hemmschuh bei der Entwicklung eines Unternehmens werden.

Neue Wettbewerbsbedingungen

Was klar wird: Es ist nicht länger die verfügbare Technologie, die die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens bestimmt. Es geht vielmehr um die Art und Weise, wie Organisationen die Möglichkeiten nutzen, die ihnen neue IT-Services bieten. Indem Unternehmen ihre Produkte sowohl in Bezug auf den Preis als auch bezüglich ihrer Features leichter konsumierbar machen, können sie ganz neue Märkte erschließen und zusätzliche Einnahmequellen generieren.

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Author: Andre Kiehne

Director Solution Sales, Microsoft Germany GmbH

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