Die SaaS Revolution

84 Prozent aller Software-Investitionen sind aktuell Investitionen in Software as a Service (SaaS). 2017 wird SaaS 60 Prozent des Public-Cloud-Umsatzes ausmachen und in den nächsten zwölf Monaten nutzen voraussichtlich bereits 60 Prozent aller Firmen SaaS-Lösungen. Diese Statistiken verdeutlichen, dass SaaS die Business-Software-Landschaft und die Art, wie Software bezogen wird, aktuell grundlegend verändert und auch zukünftig verändern wird. Der Umstieg vom traditionellen zu einem verbrauchsorientierten Bezugsmodell ist keine Frage des Ob, sondern längst nur noch eine Frage des Wann.

Entscheidend sind die Reife des Geschäftsprozesses und die Zusammenarbeit zwischen IT-Abteilung und Business Unit. Denn die Rollen sind im Wandel: Die Geschäftseinheiten gewinnen bei IT-Entscheidungen und -Budget zunehmend an Einfluss und kaufen Services direkt, während IT-Abteilungen diesen Bezug koordinieren und orchestrieren müssen. Das erfordert ein neues Selbstverständnis und auch eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen  Geschäftseinheiten und IT.

Traditionell bezogene Software erfordert den Kauf von Lizenzen, Wartungsverträge. Weiterhin müssen Infrastruktur bereitgestellt und die Integration/ Migration geplant werden. Das ist sehr oft ein langer und teurer Prozess mit vielen Risiken. Danach müssen kontinuierlich Software-Updates und Sicherheitsmaßnahmen nachgezogen werden, oft verbunden mit Einschränkungen oder sogar Fehlern. Dafür sind nicht nur Personal, sondern auch Test und Integrationssysteme vorzuhalten. Somit sind die Gesamtkosten von traditionell bezogener SW meist das Dreifache der ursprünglichen Lizenz- und Wartungskosten.

Zugleich werden von den zunehmend komplexeren Funktionen der bestehenden Business Anwendungen in der Regel nur bis max 15 Prozent tatsächlich genutzt – mehr als 75% der vorhanden Funktionen wird kaum, selten oder nur von wenigen Anwendern genutzt. Warum also 100% zahlen, wenn ich nur 15% nutze?

Wer indes “echte” SaaS kauft, bezieht eine einfache, „schlüsselfertige“ Service-Lösung und damit alles in einem Vertrag, der den tatsächlichen Verbrauch monatlich abrechnet. Server, Storage, Netzwerkinfrastruktur oder Datenbanken sind inklusive und werden dem Anwender nicht mehr einzeln aufgeschlüsselt. Updates erfolgen automatisch, die Sicherheit ist die Visitenkarte des SaaS-Providers und das Unternehmen ist nicht mehr an starre Lizenz- oder Wartungsverträge gebunden.

Nicht zuletzt sind mobile Endgeräte und Apps ein wesentlicher Treiber für SaaS. Denn SaaS ist per Definition Web-basiert und wird meist sogar mit mobilen Apps ergänzt, so dass jederzeit, überall und jenseits des Büros gearbeitet werden kann. Damit gehören Funktionsoverkill und überladene Bedienerschnittstellen der Vergangenheit an, denn durch die intuitiven Apps und übersichtlichen Web Schnittstellen erspare ich mir auch oft kostspielige Schulungen.

Das eröffnet die Möglichkeit, komfortabel und einfach auf Business-Anwendungen und -Daten zugreifen zu können.  SaaS atmet mit dem Geschäft und ist genauso agil wie nötig.

Die SaaS-Revolution ist da – are you ready?

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Author: Andre Kiehne

Director Solution Sales, Microsoft Germany GmbH

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